Der Waterfall-Way
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Byron Bay – Nimbin – Waterfall Way – Port Macquarie – Seal Rocks – Sydney |
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Dominica Kern, Gaia Passi, Peter Jagla |
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Neun Tage | |
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1490 km | |
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Ø 165,55 Km/Tag: | |
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Wundervolle Straende, atemberaubende Wasserfaelle, Jetski und Auto-Surfen am Strand, Sonnenauf- und Untergaenge |
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Mika’s Autobatterie und ein leerer Tank |
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Blue Mountains
(Die
Version des Blogeintrags findet ihr unter der Version auf
)
Wow! Again an amazing trip! Byron Bay is a beautiful town – even though the schoolies nearly took over! Together with Gaia and Dominica we started our trip back to Sydney. My brother Paul suggested the Waterfall Way a bit further inland. He did it a couple of years ago and was very fascinated. Later we caught up with Adam and Daniel in Seal Rocks. Being only 300 kms away from Sydney this little paradise surprised with beautiful beaches, jetski and fun fun fun in Adam’s 4WD! Check out the pictures!
Ein super Roadtrip. Byron Bay is wunderschoen – sogar mit Schoolies. Auf dem Weg zurueck nach Sydney haben Dominica und ich Gaia mitgenommen. Sie war ja schon mit uns in Jervis Bay und ist eine super Freundin geworden. Gemeinsam ging es ins Inland. Mein Bruder Paul hat den Waterfall Way vorgeschlagen, den er vor einigen Jahren gemacht hat. Anschliessend ging es wieder ans Wasser. In Seal Rocks haben wir uns mit Adam und Daniel getroffen und wurden von wundervollen Straenden, Jetski und Allrad-Fun am Strand ueberrascht. Perfekt.
Tag 1
Byron Bay – du Perle! Den ersten Tag des Roadtrips haben wir an drei unterschiedlichen und wunderschoenen Straenden in Byron verbracht. Traumhaft! Angefangen hat der Tag mit einem Sonnenaufgang am oestlichsten Punkt des australischen Festlands, aufgehoert hat er ebendort: Den Sonnenuntergang haben wir vom Leuchtturm aus betrachtet. Abends ging es mit Lars, Dustin, Jan und Gaia ins Pub. Ein bisschen Socialising zwischen dem ganzen Hippie-Reisen…
Tag 2
Ein Tag voller Ueberraschungen. Erste Ueberraschung: Ballina ist langweiliger als gedacht. Die nette Dame in der Touristinformation ist fast eingeschlafen als sie uns erzaehlt hat wo man ueberall mit dem Fahrrad hinfahren kann. Eine Fahrradtour wurde im Lonelyplanet (dem besten Reisefeuhrer der Welt) als lohnenswert in Ballina angepriesen. Wir befuerchten, dass das das einzige ist, was man da ueberhaupt machen kann. Ueberraschung zwei: Nur weil ein Nationalpark 800 Meter ueber Normal Null liegt, ist er noch lange nicht toll. Mika musste sich extrem den Berg hoch quaelen, weil wir unbedingt den Nightcap Nationalpark besuchen wollten. Der Spaziergang durch den kaum ausgeschilderten, dichten Wald war zwar spannend aber nicht extrem lohnenswert. Nach ueber einer Stunde durch die Hitze an einer Gabelung ohne Richtungsweiser angekommen standen wir also da… Gut, dass die Maedels instinktiv in die richtige Richtung gingen. Ueberraschung drei: Nimbin ist immer noch so abgekifft wie vor fuenf Jahren. Das 400-Seelen-Dorf im Nichts ist die Attraktion von Byron Bay. Hier kann man allerlei Illegales konsumieren und kaufen – mehr oder minder geduldet von der oertlichen Polizei. Die wenigen Menschen die in dem alten Hippie-Dorf wohnen, zeichnen ein wenig einladendes Bild. Ueberraschung vier: Mika ist prima, das wissen wir. Aber er ueberrascht mit mehr Exklusivitaet. Nachdem wir aus dem Nationalpark raus sind, Nimbin und Casino hinter uns liessen, sind wir auf dem Summerland Way unterwegs und vor Grafton auf einer Restarea fuer die Nacht angehalten und haben geduscht. In Mika. Unglaublich. Aber wahr. Guter Junge!
Tag 3
Der Weg ist das Ziel! Wow, was fuer eine wahnsinnig tolle Strecke. Runter von den bekannten Strassen und Querfeldein hat Mika uns heute ueber Grafton, Tyringham und Dorrigo an den Waterfall Way gebracht, ein ca. 150 km langer Highway zwischen Bellingen und Armidale im Inland von New South Wales, auf dem man einige Wasserfaelle besichtigen kann. In Dorrigo haben wir die tollen Dangar Falls gesehen und am Dorrigo Rainforest Center auf einer Platform die recht nebelige Sicht genossen. Abends dann die ernuechternde Wahrheit: Wir brauchen Strom. Verdammt. Nicht nur Gaia, die taeglich mehrfach mit Ihrem Boyfriend in Italy aka “Amore” telefoniert (wenn sie denn mal Netz hat!
) Meine Batterien in der Kamera leer, Dominicas Handy alle und Gaia sowieso immer mit viel zu leerer Batterie. Wir waren unglaublich froh als wir die Steckdosen an den BBQs fanden – und haben das gleich mit einem BBQ verbunden. An den Newell Falls an denen wir heute uebernachten, freuen wir alle uns gerade ueber etwas Netz, sternenklaren Himmel und das Rauschen des Wasserfalls im Hintergrund…
Tag 4
Pfannekuchen, Sonnenschein und Wasserfall – kann ein Morgen besser beginnen? Dominica hat Gaia und mich morgens mit Pfannkuchen verwoehnt, bevor wir unsere Reise ins Inland fortgesetzt haben. An den Ebor Falls, maechtigen Wasserfaellen, haben wir festgestellt wie Trocken das Land wirklich ist: Fast kein Wasser ist die Wasserfaelle in die Tiefe gestuerzt. Am Point Lookout, der auf dem Weg liegt, machten wir einen wunderschoenen Spaziergang auf knapp 1600 Meter Hoehe durch tiefen Regenwald mit atemberaubenden Aussichten. Und dann hat sich die Vegetation komplett veraendert. Trockenheit, fast Steppe, haben das Bild bestimmt. Gelb hat Gruen abgeloest, es war heiss. Die Wollomombi-Falls, die mit 260 Metern Hoehe zu den groessten Wasserfaellen Australiens gehoeren, trugen auch kaum Wasser – trotzdem war die kleine Wanderung atemberaubend. Eine so tiefe Schlucht hatte keiner von uns erwartet. Kurz vor Armidale dann das Unfassbare: Mika geht aus – Sprit alle. Verdammtes Glueck im Unglueck nach ueber 200 km ohne Tankstelle am Strassenrand. Nur 700 Meter musste ich mit unserem Kanister zuruecklegen um an die erste Tankstelle nach laaaaaaaaaange Nichts zu gelangen… Nachdem Mika’s Durst also wieder gestillt war und wir unsere Vorraete in Armidale aufgestockt haben, sind wir nun kurz vor Walcha auf einer Restarea und genossen soeben eine tolle abendliche Dusche.
Tag 5
Unerwartet fliegig war unser Fruehstueck an den Apsley Falls, die mit der atemberaubenden Schlucht ein perfekter Start in diesen Tag waren. Auf den Highways, auf denen wir nun reisen, sind so wenige Autos unterwegs, dass man sich mit einem kurzen Wink oder dem Heben des Zeigefingers beim Vorbeifahren gruesst – Erinnerungen an die Westkueste… Unglaublich wie leer ganz Australien eigentlich ist. Wie Fliegen sich auf Fressen schmeissen so schmeissen sich die Australier auf die grossen Staedte, stehen in Staus und zahlen ueberteuerte Mieten in schlechten Hauesern – hauptsache in der Innenstadt… Wie auch immer, hier im Nichts hat sich rund 130 km vor Port Macquarie die Vegetation erneut kompeltt geaendert: Gruener gesaettigter Regenwald, traumhafte Serpentinen und gruen soweit das Auge reicht: Die Fahrt zurueck an die Kueste war ein toller Abschluss nach zahlreichen Wasserfaellen und extremster Hitze. Doof nur, dass Port Macquarie mit seinen schoenen Straenden nicht so viel fuer uns uebrig hat: Kaum angekommen gibt es ein grosses Donnerwetter – und das Wetter bleibt schlecht. Nichts mit Schwimmen.
Tag 6
Was ist denn bitte mit dem Wetter los? Regen, Regen, Regen. Port Macquarie will uns wohl nicht. Trotzdem bleiben wir. Zumindest etwas. Morgens beim Fruehstueck labert uns eine irgendwo zwischen nett und penetrant anzusiedelnde Daenin zu, die hier schon seit einigen Jahren wohnt. Ohne Einladung kam sie zu unserem Fruehstueckstisch am Strand und fing an zu schnacken… – und wenn wir nicht irgendwann was gesagt haetten, dann wuerden wir wahrscheinlich jetzt noch fruehstuecken, mit Jutta. Einzig toll: Jutta’s Mann ist ein Mechaniker und Mika hatte ein kleines Batterieproblem. Die Hausbatterie fuer den Kuehlschrank wollte partout nicht laden und ich konnte keinen Fehler finden. Jasper, Juttas Mann, hat sich das angeschaut und mit entsprechendem Geraet recht schnell den Fehler gefunden und alles repariert. Kleinigkeit. Super! Im Koala-Hospital hat Dominica endlich ihre Koalas in Wildlife gesehen. Sehr spannend war es den Ehrenamtlern zuzuhoeren wie sie Geschichten ueber die verunglueckten Koalas erzaehlten, die moeglichst wieder in die Wildnis ausgelassen werden, nachdem sie versorgt wurden. Eigentlich hat Port Macquarie nur ein “Must do”: Man sollte als Tourist einen Stein am Wasser signieren. Das haben schon unzaehlig viele Menschen gemacht – und auch wir haben uns das nicht nehmen lassen, bevor wir uns auf dem Weg aus der Stadt raus machten…
Tag 7
What’s wrong with the weather? Eigentlich ist es egal ob wir den Satz auf Englisch oder Deutsch sagen: Das Wetter wird nicht besser… Also etwas reisen, weiter die Kueste runter nach Elizabeth Bay im Booti Booti National Park. Eine traumhafte Bucht, an der wir Mittagssonne tankten. Denn hier war das Wetter wieder besser, endlich hat’s wieder schoen geknallt. Braun gebrannt ging es weiter nach Seal Rocks, einem der Geheimtipps im weiten Umland Sydneys. Weit entfernt vom Highway und nach einigen Kilometern Schotterweg sind schon Alex und ich damals aus dem Staunen nicht rausgekommen. Heute haben wir uns mit Adam (einem Freund, den Dominica im Surfcamp kennenlernte) und seinem Kumpel Daniel getroffen, um zwei Tage gemeinsam zu campen. Nach einem Begruessungskaffee fragte uns eine Dame am Strand ob wir nicht Jetski fahren wollen!? Ihr Sohn wuerde das jetzt machen und wenn wir Lust haetten…!? Gesagt getan – was ein fun! Abends im Myall Lakes National Park haben wir ein Feuer am Strand entfacht. Weil es “leider” bewoelkt war konnten wir keine Sterne sehen – dafuer aber ziemlich lange am und im Wasser bleiben. Es war unglaublich warm und da war auch nachts eine Abkuelung drin. Besonders faszinierend: Plankton, dass das Wasser und die Wellen erleuchtet hat. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen! Super!

Leider in einer Tragoedie geendet. Daniel haben wir als den verliebtesten Menschen der Welt kennengelernt. Er wollte seine Freundin im Januar heiraten. Kuerzlich erfuhren wir, dass sie bei einem Verkehrsunfall toedlich verunglueckt ist. Unsere Gedanken bei Daniel.
Tag 8
Schnorcheln, Angeln, Auto-Surfen! Ein atemberaubender Tag liegt hinter uns, der eigentlich mit dem Sonnenanfang beginnen sollte. Wenn, ja, wenn die Wolken die Sicht nicht erneut versperrt haetten. Macht nichts, Adam und Daniel haben die Angel rausgeholt, die Maedels weitergeschlafen und ich bin den weiten Strand hochgejoggt. Nach einem leckeren Pfannkuchenfruehstueck sind wir alle mit Adams Allradwagen an einen Strand, der fuer Autos geoeffnet ist. Wow wir hatten unglaublich viel Spass auf dem Dach des Flitzers! Fraser Island mit seinem Beach-Highway is ok aber touristisch – Seal Rocks is fun, fun, fun! Nach einer kleinen Wanderung zum Leuchtturm an der Bucht, einer Runde schnorcheln und ganz viel Sonnenbaden sind wir abends vor Mika zur Ruhe gekommen, haben gechillt und den sternenklaren Himmel mit seinen vielen Sternschnuppen genossen. Ich liebe Australien!
Tag 9
Zurueck in Sydney! Der letzte Tag dieses Roadtrips hat morgens gegen 5 Uhr 30 begonnen. Raus aus den Federn, rein in die Stadt. Nach einem Fruehstueck auf dem Highway waren wir gegen 11 mittags in Bondi Beach, haben uns von Gaia getrennt und werden nun die naechsten drei Tage in Sydney verbringen und alles fuer Maltes Ankunft vorbereiten. Mein sehr guter Freund aus Basel kommt mich besuchen und wir werden auf einen hoffentlich gelungenen Roadtrip in den Sueden starten. Mehr ganz bald auf dem Blog…


















































































































































































[...] Samstag brechen Karena und ich mit Mika Richtung Port Macquarie auf. Wir halten in Elizabeth Baz in der Nähe von Seal Rocks und kommen Sonntag in Port Macquarie an, wo Bekannte schon auf mich warten. Im November auf meiner Reise mit Dominika und Gaia habe ich in Port Macquarie Jytte und Jesper kenne… [...]
[...] Samstag brechen Karena und ich mit Mika Richtung Port Macquarie auf. Wir halten in Elizabeth Baz in der Nähe von Seal Rocks und kommen Sonntag in Port Macquarie an, wo Bekannte schon auf mich warten. Im November auf meiner Reise mit Dominika und Gaia habe ich in Port Macquarie Jytte und Jesper kenne… [...]